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Häufig gestellte Fragen zur Digitalen Schule der Zukunft an der Realschule Neufahrn

Um Ihnen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, die aktuellsten und relevantesten Informationen direkt zur Verfügung zu stellen, finden Sie im Anschluss eine Zusammenstellung der wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen rund um das Projekt. (Stand:23.6.22)

Die offizielle Seite des Staatsministeriums bietet zudem allgemeine Informationen wie Ziele, Finanzierung, Rechtsrahmen rund um das Projekt Digitale Schule der Zukunft.

Beschaffung der Tablets 

Unsere inzwischen doch sehr umfangreichen Erfahrungen auf diesem Gebiet ermöglichen uns einen sehr guten Überblick über die am Markt befindlichen Geräte. Nach umfangreichen Analysen haben wir uns als Realschule Neufahrn dazu entschlossen, auf Ipads der Firma Apple zu setzen. Diese bieten den größten Gegenwert für die anfallenden Kosten. 

Genauer gesagt wird folgendes Gerät als Minimalanforderung definiert: 

Apple Ipad 2021 mit Apple Pencil 1 

Natürlich sind auch hochwertigere Geräte wie Ipad Air oder Ipad Pro möglich, allerdings sollte man sich der Gefahren und der Beanspruchung  im schulischen Umfeld bewusst sein. Hier macht ein so teures Gerät eigentlich wenig Sinn. Der Schaden bei Verlust oder Beschädigung wäre dann beträchtlich höher.

 

Wo kann man das Tablet kaufen?

Wir haben bei einem spezialisierten Händler einen entsprechenden Shop eingerichtet, in dem Sie zum attraktiven Preis die passenden und fertig konfigurierten Geräte erwerben können: 

Die Schule wird nach Abschluss der Planungen rechtzeitig einen eigenen Online-Shop schalten, bei dem Sie komfortabel und zu einem günstigen Preis dann entsprechend einfach einkaufen können. Dieses Angebot wurde in fremdem Namen erstellt, d.h. wir als Schule haben weder einen persönlichen Vorteil noch sind wir inhaltlich dafür verantwortlich.

Sie können das Gerät auch von beliebigen anderen Händlern erwerben. Allerdings muss dieses dann - um in unserer Infrastruktur zu funktionieren - eingeschickt und gegen eine Pauschale von ca. 20 € integriert werden. 

 

Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf ca. 420 - 460 € für die Kombination aus Stift, Tablet und Hülle. Da unsere Schule für das Pilotprojekt Digitale Schule der Zukunft ausgewählt wurde, werden jedoch alle Geräte der aktuellen 5. und 6. (Zweig IIIa) Klassen mit 300 € gefördert, so dass letztlich ungefähr 120-160 € durch die Familien zu tragen sind. 

 

Selbstverständlich nicht. Es muss nur jedes Kind ein geeignetes Ipad besitzen. Sollten Sie keines anschaffen wollen, kann auf ein Leihgerät der Schule zurückgegriffen werden. Dieses ist allerdings dann nicht privat nutzbar, d.h. es kann keine App privat installiert werden. 

 

Erfahrungsgemäß sind ca. 80% der Schäden auf Fremdverschulden zurückzuführen, so dass hier eine Geräteversicherung ohnehin nicht greifen würde. Daher haben wir keine Versicherung miteingerechnet. Auch zeigen die Erfahrungen aus den digitalen Klassen, dass die Schülerinnen und Schüler sehr umsichtig mit ihren eigenen Geräten umgehen. Eine Versicherung rechnet sich demnach in den allermeisten Fällen nicht und wäre verbindlich für alle nicht wirtschaftlich vertretbar. 

 

Das geförderte Gerät geht zu 100% in das Eigentum der Familie über. Das gilt auch für den Fall, dass ein Kind vorzeitig unsere Schule verlässt. 

 

Ja, das ist möglich, solange es sich um ein halbwegs aktuelles Ipad handelt. Dieses muss dann jedoch (siehe oben) eingeschickt werden und eine Service-Gebühr von ca. 20 € fällt an. 

 

Da das Tablet komplett in den Privatbesitz übergeht, darf darauf beliebige Software installiert werden. Diese Software wird jedoch im schulischen Umfeld vorübergehend deaktiviert und ist dann erst wieder zuhause nutzbar. 

 

Wichtig vorab: Wir als Schule haben weder eine besondere Vorliebe für Apple-Produkte noch erwächst uns aus der Auswahl ein Vorteil.

Wir haben uns sorgfältig mit allen auf dem Markt befindlichen Systemen (Windows, Android/ChromeOS, Apple) auseinandergesetzt und umfangreiche Recherchen unternommen. Die Entscheidung für das Ipad als verbindliches Gerät im Schulversuch, die auch mit allen Gremien abgestimmt und entsprechend beschlossen wurde, basiert dabei auf folgenden Aspekten:

  1. Kein anderes System bietet eine solche Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit (mind 4 Jahre!).
  2. Die einheitliche Geräteklasse ermöglicht uns umfangreiche pädagogische Funktionen wie beispielsweise das Sperren von Apps während der Unterrichtszeit.
  3. Die Akku-Laufzeit ermöglicht die Nutzung über einen kompletten Schultag.
  4. Die Qualität der Apps und deren Verteilung ist sehr hoch. Auch komplexe Anwendungen wie für die Video-Produktion sind verfügbar und sinnvoll nutzbar.
  5. Die Kombination aus Stift und Tablet bietet alle Möglichkeiten auf einem qualitativ sehr hohen Niveau.
  6. Die Wertbeständigkeit eines Ipads ist konkurrenzlos hoch.
  7. Das Preis-Leistungsverlältnis überzeugt vollends (Uns ist keine Tablet+aktiver Stift-Kombination bekannt, die für diesen Preis Ähnliches bieten kann)

Wir haben uns die Auswahl nicht leicht gemacht und sind überzeugt, das bestmögliche Gerät zum aktuellen Zeitpunkt für unsere Schülerinnen und Schüler gewählt zu haben. 

 

Unterrichtsgestaltung 

 

Das kann und soll gar nicht das Ziel sein. Allein die Unterscheidung zwischen digitalem und analogem Unterricht macht keinen Sinn. Es geht darum, unsere Kinder und Jugendlichen bestmöglich auf eine Welt vorzubereiten, die jeden Einzelnen analog wie digital fordert. Dazu müssen alle Möglichkeiten vorhanden sein. Diese bieten wir, indem wir beispielsweise einerseits ein klassisches Buch lesen und mit einem echten Zirkel arbeiten, aber andererseits diese Arbeitsweise mittels Tablet dokumentieren und so beide Welten miteinander in Einklang bringen. Es wird also immer wieder Phasen des Unterrichts geben, in denen kein Tablet zum Einsatz kommt, und solche, in denen verstärkt damit gearbeitet wird. Das ist immer fach-, aber auch situationsabhängig. 

 

Die Vorteile wurden bereits im vorherigen Punkt kurz angedeutet, gehen aber noch bedeutend weiter. Endgeräte wie ein Tablet sind sehr leistungsfähige Rechner, die extrem viele Möglichkeiten bieten. Allein die Möglichkeiten zu haben, ist für sich ein immenser Vorteil. Den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Geräten zu erlernen und diese für sich sinnvoll nutzen zu können, wird eine der Kernkompetenzen der Zukunft sein. Diese zu erlernen wird durch Tablets wesentlich einfacher. Dazu kommen viele Möglichkeiten, die das Lernen und den Unterricht an sich bereichern und so tatsächlich auch besser machen: Einen Vorgang beispielsweise in einem Video zu erklären, wirkt nicht nur nachhaltiger, sondern erweitert das Lernen um Perspektiven, die bislang nicht erreicht werden konnten. Dazu werden unsere Schülerinnen und Schüler künftig flächendeckend eine eigene digitale Sammlung mit besonders gelungenen, selbst geschaffenen Produkten aus dem Unterricht führen, die dann z.B. einer Bewerbung beigefügt werden können. 

 

Neben der finanziellen Belastung wird häufig die zusätzlichen Möglichkeiten der Ablenkung vom Unterricht genannt. Dass es diese erweiterten Möglichkeiten gibt, ist unbestritten. Wir werden uns allerdings auf mehreren Ebenen damit aktiv auseinandersetzen: Zum einen bietet die einheitliche Ausstattung hier besondere technische Möglichkeiten (Z.B. werden am Vormittag nur bestimmte Apps nutzbar sein, die iPads können durch die Lehrkraft für kurze Zeit auch deaktiviert werden...), zum anderen müssen sich alle Beteiligten bewusst sein, dass es Ablenkung und Unterrichtsstörungen schon immer gegeben hat und diese kein spezielles Problem der Digitalisierung sind. 

 

Hier werden wir pädagogisch Einfluss nehmen, um diese Gefahr zu minimieren. Sicherlich bestehen durch die permanente Verfügbarkeit zusätzliche Möglichkeiten, allerdings gibt es - nicht erst seit heute - auch verschiedene Möglichkeiten, die Ablenkung zu verhindern bzw. einer solchen vorzubeugen. Beispielsweise werden bestimmte Apps am Vormittag gesperrt sein. 

 

Hefte und Bücher 

 

Digitalisierung heißt und hieß nie, dass alles “Analoge” ausgedient hat. Es ist nach wie vor extrem wichtig, mit Stift und Papier umgehen zu können, in manchen Situationen ist es sogar unerlässlich. Daher wird es immer wieder notwendig sein, ein Heft ohne Tablet zu führen. Anderseits gibt es immer wieder Schülerinnen und Schüler, die mit klassischen Heften und Papier besser lernen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass jede(r) ein Online-Heft (in OneNote) führen muss. Allerdings reicht es aus, wenn jemand, der ein solches lieber auf Papier führt, die Einträge abfotografiert und diese im Online-Heft dann hinterlegt. 

 

Die Schulbücher werden digital auf den Tablets zur Verfügung gestellt. Die Kosten werden nach aktuellem Stand bezuschusst.

 

Klassische Schulbücher sind in jedem Fach verfügbar. Allerdings möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, die Schultasche so leicht wie möglich zu machen. Daher wird es in allen Klassen voraussichtlich die Möglichkeit geben, die Bücher zuhause oder in der Schule zu lassen. 

 

Termine

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